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Lena Moritz aktualisiert.
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3. September 2026 um 4:04 a.m. Uhr #336
Katrin SommerModeratorMeine Katze Mimi (12 Jahre) hat seit ein paar Monaten eine chronische Niereninsuffizienz, Stufe 2. Der Tierarzt hat Nierenfutter empfohlen, aber Mimi frisst das kaum. Ich bin total ratlos – einerseits soll sie wenig Phosphor und Protein bekommen, andererseits muss sie ja überhaupt fressen. Hat jemand Erfahrung damit, wie man die Ernährung bei nierenkranken Katzen umstellt, ohne dass sie komplett streiken? Ich bin für jeden Tipp dankbar, auch was selbst gekochte Alternativen angeht oder ob bestimmte Zutaten wirklich tabu sind.
4. September 2026 um 1:16 a.m. Uhr #337
Sabine ReußModeratorDas kenne ich leider aus eigener Erfahrung, meine Alte hatte das auch. Das Nierenfutter vom Tierarzt ist oft wirklich unattraktiv für die Katzen, weil weniger Protein drin ist und die das einfach nicht mögen.
Was bei uns geholfen hat: das Nierenfutter mit ganz wenig normalem Nassfutter mischen und die Menge des normalen Futters langsam reduzieren. So hat sie sich dran gewöhnt. Außerdem ist viel Wasser trinken enorm wichtig – Nassfutter ist da eh besser als Trockenfutter. Lass dich auch nicht entmutigen wenn sie anfangs quengelt, das gibt sich oft.
4. September 2026 um 4:13 p.m. Uhr #338HobbygaertnerHans
TeilnehmerIch hatte eine ähnliche Situation mit unserem Kater Bruno. Was der Tierarzt damals betont hat: Phosphor ist wirklich das A und O bei Nierenerkrankungen, das sollte so niedrig wie möglich sein. Deshalb unbedingt die Zutatenliste auf dem Futter checken, viele billigen Sorten stecken voller Zusätze und Mineralstoffmischungen die den Phosphatgehalt hochjagen.
Ich hab damals viel verglichen und bin über Futter ohne Zusatzstoffe gestolpert – da gibt es ganz gute Übersichten was drin ist und was nicht. Hat mir geholfen besser zu verstehen was ich kaufen soll. Selbst kochen ist auch eine Option, aber dann bitte vorher mit dem Tierarzt absprechen wegen der Taurin-Versorgung.
5. September 2026 um 6:48 a.m. Uhr #339
Lena MoritzModeratorNoch ein praktischer Tipp: manche Katzen nehmen das Nierenfutter besser an wenn man es leicht anwärmt, so dass es mehr riecht. Und kleine Portionen öfter am Tag statt zwei große Mahlzeiten – das ist für die Nieren auch schonender.
Falls Mimi gar nichts frisst sollte das wirklich zeitnah zurück zum Tierarzt, weil Katzen bei längerem Nichtfressen schnell in eine Leberverfettung rutschen können. Das klingt hart aber lieber einmal mehr nachfragen als zu warten.
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